Der Beruf des Modedesigners ist vor allem bei jungen Mädchen beliebt, die sich für mode interessieren. Die besten Models, zu denen Karolina Kurkova, Gisele Bündchen oder Cindy Crawford zählen, führen auf dem Catwalk wunderschöne Modelle vor, die Karl Lagerfeld, Wolfgang Joop oder Jean-Paul Gaultier kreiert haben. Es sieht so leicht aus, Mode zu kreieren. Wer gerne schneidert, hat sicher bereits seine ersten Versuche gemacht, doch das ist längst nicht alles, denn der Beruf des Modedesigners fordert mehr.
Die Ausbildung zum Modedesigners
Ein guter Start in den Beruf des Modedesigners ist das Abitur und ein anschließendes Design-Studiub. Modedesign können Sie an verschiedenen Hochschulen und Fachhochschulen in Deutschland oder im Ausland studieren. Sie müssen zumeist an einem Auswahlverfahren teilnehmen und einige Entwürfe vorstellen. Unerlässlich für das Studium sind eine künstlerische Ader, ein hohes Maß an Kreativität und ästhetisches Formempfinden, gepaart mit Farbtüchtigkeit.
Hatten Sie vor Ihrem Studium, nach dem Abitur, eine Ausbildung als Schneiderin absolviert, sind Sie ganz klar im Vorteil. Nicht immer müssen Sie Modedesign studieren, denn ein anderes Design-Studium, beispielsweise Industriedesign, kann Sie ebenfalls ans Ziel führen. Jette Joop, die bekannte und beliebte Designerin, die für Schmuck, Schuhe und tolle mode bekannt ist und es längst mit ihrem berühmtem Vater aufnehmen kann, ist Industriedesignerin. Für den normalen Bürger eher untypisch ist der Quereinstieg als Modedesigner, der besonders von Schauspielern oder anderen Personen aus dem Showbusiness vollzogen wird.
Quereinsteiger willkommen
Viele bekannte Modedesigner sind Quereinsteiger, denken wir nur an Schauspielerinnen und Sängerinnen. Die Schauspielerin Sarah Jessica Parker, bekannt aus Sex and the City, hat eine eigene Modelinie entworfen.
Bis Sie mit einer Modelinie berühmt werden, ist es ein weiter Weg, doch können Sie in kleineren Unternehmen Ihre Ideen einbringen. Sie entwerfen Kleidung, Schuhe und Schmuck. Dazu fertigen Sie Zeichnungen an oder nähen Ihre Entwürfe selbst. Sie sollten sich gut mit der Nähmaschine auskennen.
Fallen Sie durch ausgesprochen gute Entwürfe auf, können Sie eine gehobenere Stellung in einem Modeunternehmen annehmen. Vielleicht traut man Ihnen dort schon bald etwas mehr zu, dass Sie Ihre eigene Kollektion erstellen können. Sie sollten sich für Modemessen interessieren, sie besuchen und sich vielleicht schon selbst mit ihrer Kollektion anmelden.