Ist man sich sicher, in welche Richtung es nach dem Studium gehen soll, heißt es einen Einstieg zu finden. Unabhängig davon, ob man den Weg über Praktika, ein Traineeprogramm oder aber einen Direkteinstieg wählt, eine Hürde gilt es in jedem Falle zu überwinden: Das Vorstellungsgespräch. Hier muss man eine ganze Menge beachten, um auch den bestmöglichen Eindruck zu hinterlassen, so dass es mit der Stelle klappt.
Das gilt zunächst mit dem Zeitpunkt der Ankunft. Dass Pünktlichkeit erwartet wird, ist im Prinzip selbstverständlich, man sollte es aber auch nicht übertreiben. 10 – 15 Minuten vor der vereinbarten Zeit anzukommen reicht völlig aus. Was die Kleidung angeht, gibt es eine einfache Regel: Weder over-, noch underdressed. Das lässt sich einfach darstellen, indem man so erscheint, als wenn man zur Arbeit ginge. Ein Bankkaufmann sollte einen Anzug anziehen, während das für einen Handwerker doch etwas unpassend wirkt. Hinzu kommt, dass die Personaler auch auf Details achten: Also bitte keine weißen Tennissocken, sondern ganz normale schwarze Socken anziehen.
Wichtig ist es zudem, Interesse für das Unternehmen zu zeigen, für das man sich beworben hat. Man sollte also auf jeden Fall in Grundzügen über das Geschäftsmodell bzw. die Unternehmensphilosophie informiert sein, die Homepages der Firmen geben hier Aufschluss. Wenn man im Anschluss an das Gespräch gefragt wird, ob man noch Fragen hat, dann sollte man auch welche stellen. Es bietet sich an, nicht gleich nach dem Gehalt, dem Urlaub und einer Sondervergütung für Wochenendarbeit zu fragen, das kommt nicht wirklich gut an. Anders ist das zum Beispiel bei Fragen nach Weiterbildungsmöglichkeiten.
Im Internet gibt es diverse Leitfäden, einfach mal ein bisschen stöbern, dann wird das Vorstellungsgespräch zum Kinderspiel.