Sie werden heute in allen Bereichen dringend gebraucht. Der Mangel an qualifizierten Kräften ist sogar so groß, dass Fachkräfte aus aller Herren Länder nach Deutschland geworben werden, um hier den Bedarf zu stillen. Die Rede ist von IT-Fachleuten und Informatikern. Früher hatte der Programmierer ein bisschen den Ruf eines Nerds, der in seinem stillen Kämmerlein über seiner PHP Programmierung bei www.scriptinstall.de brütete und ansonsten vom täglichen Leben nur wenig mitbekommt. Das ist heute anders.
Zum Beruf des Informatikers gehört es nicht nur, nach eigenen Vorstellungen ein Programm zu entwickeln, sondern – gerade in kleineren Betrieben – auch die Arbeit mit dem Kunden. Der Kunde gibt ein Programm in Auftrag und möchte, dass alles nach seinen Wünschen und Vorstellungen umgesetzt wird, was durchaus eine gewisse Herausforderung darstellen kann, je komplexer die Funktionen sein sollen.
Auch in Zukunft wird die zunehmende Umstellung vieler Bereiche auf IT-Lösungen für hohen Bedarf an Spezialisten auf diesem Gebiet sorgen, so dass ein Studium der Informatik für diejenigen, die diesem Thema gegenüber affin sind, sehr empfehlenswert ist. Das US Bureau of Labor Statistics gibt in einer Studie des Jahres 2009 den vermuteten Anstieg des Bedarfes an IT-Fachkräften 24% bis zum Jahr 2018 an. Eine hohe Nachfrage für Fachkräfte sorgt natürlich auch für die entsprechenden Gehälter: In der selben Studie wird ein Medianeinkommen von knapp 98.000 US-$ ermittelt, dem heutigen Wechselkurs entsprechend also gute 74.000 Euro. Allein daran lassen sich die guten Perspektiven eines Studiums der Informatik ablesen. Neben dem Gehalt ist auch die breite Einsatzfähigkeit von Vorteil, so dass man nicht nur in ganz bestimmten Nischen eine Arbeit findet, sondern nahezu überall etwas finden kann.