Nach dem Ende der Schulzeit stellt sich insbesondere für Abiturienten und Abiturientinnen die Frage “Was nun?”.
Mit einem Abitur stehen alle Pforten und Jobs offen, sei es der Weg einer Ausbildung, oder aber der eines Studiums. Unabhängig davon muss man sich auch noch über die Richtung im Klaren sein, die man damit einschlagen will.
Für Kunstinteressierte gibt es verschiedene Möglichkeiten. Grundsätzlich empfiehlt sich sicherlich grob die Richtung des Marketings bzw. des (Produkt-) Designers. Eine spezielle Richtung für diejenigen, die gleichzeitig auch handwerklich begabt sind, ist das Studium des Möbeldesigners. Der Geschmack, was Möbel angeht, verändert sich schnell und die Unternehmen müssen auf die geänderten Wünsche ihrer Kunden reagieren. Hierzu benötigen sie Fachkräfte, die neue Möbel und ein neues Bett designen können.
Das Studium ist eine Mischung aus theoretischen Kenntnissen über Design und Designgeschichte im Allgemeinen sowie speziell auf Möbel zugeschnittenem Wissen. Damit in Verbindung steht die Vermittlung von Kenntnissen über dem Umgang mit den Werkstoffen und der Konstruktion von Modellen in Computerprogrammen.
Wer sich nicht von Anfang an so spezialisieren möchte, der könnte sich sicherlich auch für ein Studium zum (Innen-) Architekten entscheiden. Hier liegt der Fokus jedoch nicht auf den Möbeln als solchen, sondern an der gesamten Konzeption eines Bauwerkes bzw. eines Raumes, die Einrichtung steht hier nicht unmittelbar im Fokus und wird in den allermeisten Fällen auch vom Innenarchitekten nicht selbst designt, sondern nur passend zusammengestellt.
Wie man sich auch entscheidet, wichtig ist es, dass man sich nicht zu einseitig aufstellt, sondern seinen Sichtrahmen möglichst weit wählt, um so vielseitiger einsetzbar zu sein und sich nicht allzu sehr auf einen bestimmten Bereich fokussiert.