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Nach dem Informatikstudium

Das klassische Informatikstudium gehört zu den anspruchsvollsten akademischen Ausbildungen. Seit der Umsetzung der Bologna-Richtlinien beendet man es mit dem Bachelor oder Master. Die Studienzeit liegt zwischen drei und sechs Jahren. Doch was  kommt, wenn man dieses harte Stück Arbeit hinter sich gebracht hat?
Zukunftsängste müssen die wenigsten der jungen Informatiker ausstehen. Die Arbeitslosenquote ist in diesem Bereich traditionell niedrig. Im Laufe des Jahres 2012 lag sie bei etwas über drei Prozent. Angesichts diese Zahlen verklingen auch die alten Reden von der angeblichen Verlagerung nach Indien und Russland. Jobs in der Informatik Branche werden immer noch hierzulande angeboten. Die Unternehmen suchen sogar händeringend nach qualifizierten Fachkräften. Die Nachfrage ist so groß, dass die Universitäten kaum nachkommen mit der Ausbildung junger, vielversprechender Nachwuchs-Informatiker. Derzeit stehen in Deutschland immerhin 30000 Stellen offen für die Informatiker gesucht werden. Es kann also nur darum gehen für sich die passende Stelle zu finden.

Auf der Suche nach dem richtigen Job

Vielversprechende Aussichten und Zahlen die hoffnungsfroh stimmen reichen alleine natürlich nicht aus. Handfeste Informationen interessieren viel mehr. Wie etwa, was ein Informatiker verdient.

Anhand der vielen offenen Stellen lässt sich unschwer erahnen, dass Informatiker begehrt sind. Einstiegsgehälter von 40000 Euro brutto im Jahr sind durchaus üblich. In vielen Fällen liegt man auch darüber. Aufstiegschancen bestehen nicht nur hinsichtlich Verantwortungsgrad sondern natürlich auch beim Gehalt.

Beschäftigungsmodelle der Zukunft

Was aber nicht verschwiegen werden darf ist die weite Verbreitung zeitlich befristeter Arbeitsverträge. In den vergangenen Jahren hat es hier einen sprunghaften Anstieg gegeben. Gerade junge Arbeitnehmer sind oft davon betroffen, auch in der Informatik-Branche sind sie keine Seltenheit. Die Suche nach dem idealen Job kann also länger dauern, ob freiwillig oder nicht.

Pessimismus ist aber nur bedingt angebracht. Immerhin führt derzeit noch jeder zweite Zeitvertrag in die feste Anstellung. Es kann sich also lohnen Durchhaltevermögen unter Beweis zu stellen. Besonders dann, wenn man eine spannende Aufgabe zugeteilt bekommt.

Gefragte Spezialisten

Gerade Informatiker sind für die Anforderungen des Arbeitsmarktes der Zukunft gut gerüstet. Durch ihre mathematische Ausbildung und die fachliche Nähe zu vielen Zukunftsbranchen sind ihre Kompetenzen gefragt. Nicht nur als Programmierer oder Systemadministratoren. Auch Führungspositionen und Beraterstellen werden oft mit Informatikern besetzt. In dieser Hinsicht können sie sich leicht mit Mathematikern, Physikern und Betriebswirten messen. Auch die Tätigkeit als selbständiger IT-Consultant kann lukrativ sein.

Fazit

  • Die Arbeitslosenquote unter Informatikern ist verschwindend gering
  • Fachkräfte werden in der Branche dringend gesucht
  • Die Einstiegsgehälter sind verhältnismäßig hoch
  • Berufliche und finanzielle Aufstiegschancen existieren zu Hauf
  • Informatiker werden auch in verwandten und angrenzenden Branchen gesucht

Die Aussichten für Absolventen eines Informatik-Studiums stehen also nicht schlecht.

TH Merseburg

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